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1
Buntas jam arbaroj,
flavas la stoplaroj
dum aŭtunprezent’.
Ruĝfolioj falas,
la nebuloj palas,
blovfridetas vent’.
2
Plenaj la vinberoj
sur la laŭbaj eroj
brilas el purpur’.
Balustrade flanke
la persikoj branke
stri-ruĝflavas nur.
3
Vinportistoj saltas,
inoj kantekzaltas
en jubila bel’.
Buntaj bendoj ŝvebas,
al vinbranĉoj strebas
sur la pajlĉapel’.
4
Flutoj, violonoj,
en vesperruĝtonoj
sub la lunavanc’.
Eksalutas inoj,
junaj vinistinoj,
en rikoltodanc’.
tradukis Hans-Georg Kaiser
Pri tiu ĉi aŭtunokanto : Ĝi estas verkita en la jaro 1782 de Johano Gaudenz de Salis Seewis (1762-1834).
Johann Gaudenz von Salis Seewis
(1762-1834)
Bunt sind schon die Wälder
1
Bunt sind schon die Wälder,
Gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
Graue Nebel wallen,
Kühler weht der Wind.
2
Wie die volle Traube
Aus dem Rebenlaube
Purpurfarbig strahlt !
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
Rot und weiß bemalt.
3
Flinke Träger springen,
Und die Mädchen singen,
Alles jubelt froh !
Bunte Bänder schweben
Zwischen hohen Reben
Auf dem Hut von Stroh.
4
Geige tönt und Flöte
Bei der Abendröte
Und im Mondesglanz ;
Junge Winzerinnen
Winken und beginnen
Frohen Erntetanz.
Über dieses Herbstlied : Dieses Volkslied wurde 1782 von Johann Gaudenz von Salis Seewis (1762-1834) geschrieben.